Diskussionen verlieren sich in Vorwürfen. Der Algorithmus lässt uns nicht mehr aus der Bubble. Das Coronavirus und die Maßnahmen zur Bekämpfung führen sowohl zu gefühlten, als auch tatsächlichen Ungleichheiten. Sie gipfeln in Protesten, Radikalisierung und Verschwörungstheorien. In einem Spiel wollen wir uns gemeinsam mit euch vor dem historischen Kontext der 68er fragen: Wie bilde ich mir eine Meinung? Wie hätte ich gehandelt? Wie beeinflusst eine Gruppe mein Handeln? Was muss passieren, damit ich mich radikalisiere? Neun Menschen treffen sich online. Sie sehen einander, sie hören einander. Sie reden mit ihren Laptops. Nach Monaten haben sie sich an die technischen Probleme gewöhnt. Sie diskutieren. Sie treffen zusammen Entscheidungen. Wie berühren uns die Geschehnisse von Damals im Jetzt? Wir sind im Jahr 1967. Das Jahr 1968 fängt am 2. Juni 1967 an. Mit Benno Ohnesorgs Tod. Es endet auch erst 1969. Mit der Zersplitterung der APO. Zwischen diesen Daten liegt eine Revolution. Die Revolution der 68er.
Organisatorisches
Das Spiel wird in Form einer Zoom-Videokonferenz stattfinden. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 9 Spieler*innen limitiert. Es ist nicht möglich, zu zweit an einem Computer teilzunehmen, jede*r Spieler*in sollte jeweils mit einem eigenen Endgerät teilnehmen. Die voraussichtliche Dauer des Spiels beträgt ca. 120 Minuten
2020 war nicht unbedingt das beste Jahr um als DJ durchzustarten, aber super, um meinen eigenen Stil zu entwickeln und mich auszuprobieren. Bei mir ist jedes Set melodisch und mit einem Hauch von Melancholie. #melodictechno
Hast du dich schon mal gefragt ob du gerade rassistisch warst? Aber wie redet man darüber, wenn man Angst hat, verurteilt zu werden? Mir ging es so. Der Umstand das ich selbst ein BPOC bin, hat sogar zu der Einschätzung geführt, dass ich gar nicht rassistisch sein kann. In London wurde mir das erste Mal von anderen BPOCs Rassismus vorgeworfen. Ich konnte diesen Vorwurf kaum aushalten und habe abgeblockt. Ein paar Jahre später habe ich selbst angefangen, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen und akzeptiert, was so Vielen in unserer Gesellschaft schwerfällt. Auch im linken Spektrum. DENN ICH BIN EIN RASSIST!
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Genau aus dem Grund möchte ich dieses Gesprächsangebot anbieten. Ich liefere euch Wissen, reflektiere mit euch Verhaltensweisen und möchte einen Raum schaffen, in dem wir offen und ohne Verurteilung über eure Fragen und Erfahrungen sprechen können. Rassismus zu verlernen ist mühsam. Was bedeutet, dass wir akzeptieren müssen, dass andere vielleicht länger brauchen, um an unseren Wissensstand anknüpfen zu können. Deswegen möchte ich euch einen Anstoß und Quellen mitgeben, euch selbst mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn am Ende ist jedes Gespräch das ihr mit eurem Umfeld aus Überzeugung und mit Wissen führt, ein Gespräch, das unsere Gesellschaft nachhaltig fairer und gerechter gestaltet.
Menschenrechte sind unteilbar – doch wo bleiben sie in Moria 2?!
Die Seebrücke ist ein zivilgesellschaftliches Aktionsbündnis, das sich für sichere Fluchtwege nach Europa und für ein faires Asylverfahren in Europa einsetzt. Wir wollen aufklären über die menschenunwürdige Situation von Geflüchteten an den Europäischen Außengrenzen. Unser Vortrag gibt einen Einblick in die Situation der Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern, vor allem im neuen Lager Moria 2. Eine Helferin, die zur Zeit vor Ort ist, wird von ihren Eindrücken vor Ort berichten. - Und wir laden euch ein, mit uns aktiv zu werden - gegen die Entmenschlichung an den europäischen Außengrenzen. In unserem Vortrag werden wir euch ein paar Möglichkeiten vorstellen, wie das geschehen kann.
Der Workshop versteht sich als eine kleine Einführung in die Anatomie der Vulva und unseren Umgang mit vulvastischer Sexualität in Sprache und Kultur. Leiten wird den Workshop die Vulvakünstlerin und Kulturwissenschaftlerin Franzi (@happyvulva). Sucht euch am besten einen ruhigen Ort, habt Kopfhörer griffbereit und macht gern die Kamera an, um den Workshop auch online persönlich werden zu lassen. Ihr braucht keine Vorkenntnisse! FLINTA* only! (Frauen, Lesben, Intersexuelle Personen, Nicht-binäre Personen, Trans-Personen, Asexuelle Personen,*) Happy Vulva!
Meine Sets spiele ich gerne vielfältig. Bis jetzt habe ich wohl kaum zwei mal das selbe Set dargeboten und mittlerweile blicke ich dabei schon auf eine 7jährige DJ-Geschichte zurück. Meistens variieren die Genres, Tempi und Klangatmosphären. Im Club spiele ich am liebsten GEMEINSAM mit dem Publikum und taste mich an seine Vorlieben heran. Selten fahre ich mich fest auf eine Playlist, sondern schöpfe aus einer riesigen digitalen Musikbibliothek. Ich bin also keine Vinyl-DJ. Ich liebe dafür aber die gemeinsame Interaktion, Spontanität und vor allem Musik ganz allgemein. :)
„JANUAR“ ist ein einstündiger Theatermonolog geschrieben und inszeniert von Sophia Hembeck, szenisch gelesen von der Schauspielerin Franziska Rattay. In „JANUAR“ hören wir den Live-Bericht einer Nachtwanderung an Silvester im brandenburgischen Havelland. Selbstironisch und leicht panisch nimmt die Ich-Erzählerin das Publikum mit auf die Reise durch das Selbstmitleid, die latente Angst vor Wölfen, der permanenten Performance-Präsenz auf Instagram und begegnet dabei niemandem außer sich selbst, das ist ja das Problem. Ein Selbsterfahrungstrip über den sich nicht so leicht ein Valencia-Filter legen lässt.
Holzspielzeug selber herstellen
Nana Holzspielzeug stellt, wie der Name bereits verrät, selbstgeschnitzte und liebevollbemalte Holzspielzeuge her. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich Hanna. Da ihre kleine Nichte aber immer nur von Nana redet und sie die größte Inspiration war das Schnitzen anzufangen, ist der Name Nana Holzspielzeug eine Hommage an sie.
Organisatorisches
Verwendet wird Lindenholz, welches selber mit dem Messer bearbeitet und im Anschluss daran mit speichelechter Holzlasur bemalt wird. Alles entstand aus der Idee heraus, einem geliebten Kind eine Freude zu machen und schnell entwickelten sich aus den ersten Ideen handfeste Holzfiguren. Das Sortiment wuchs und so entstand Nana Holzspielzeug. In dem Workshop wird es darum gehen, erste Ideen aufs Papier zu bringen und zu besprechen was für Anfänger*innen gut umsetzbar ist. Jede*r soll ermutigt werden kleinere (oder auch größere) Schnitzprojekte in Angriff zu nehmen. Natürlich soll jede*r Teilnehmer*in selbst auch aktiv werden und ausprobieren, das zuvor gezeichnete in eine Holzfigur zu verwandeln. Benötigte Utensilien: -Zettel und Stift um eine Skizze anzufertigen -Holz (gerne auch aus dem nächsten Park oder Wald aufgesammelt) -Messer (es muss natürlich nicht super professionell sein, aber möglichst nicht allzu stumpf) -Farben zum Bemalen (wer Spielzeug für Kinder machen möchte sollte sich speichelechte Farben besorgen, für Dekoartikel reicht aber auch Acrylfarbe) -Ein großes Plus, aber absolut kein Muss wäre Schleifpapier
Im Coronajahr anfangen aufzulegen - klasse Idee, oder? Hat dann aber doch erstaunlich gut funktioniert & mich auch nicht mehr losgelassen. Meine Sets bewegen sich irgendwo zwischen 80 und 110 BPM, zwischen lateinamerikanisch angehauchten Trommelrythmen, orientalischer Mikrotonalität und melancholischem, drückendem Downtempo.
Vinyasa oder Vinyasa Flow Yoga ist ein dynamischer Yogastil. Durch die bewusste Verknüpfung von Atem und Bewegung wird es auch als Meditation in Bewegung bezeichnet. Der Fokus liegt auf der präzisen Ausführung der Asanas und einem beständigen Wechsel der Positionen - ein Beispiel ist hier der Sonnengruß, der oft zur Erwärmung praktiziert wird. Es werden in hohem Maße die Konzentration und Achtsamkeit geschult, der ganze Körper gekräftigt, aber auch die Kondition und Flexibilität verbessert. In diesem Workshop werdet ihr die ersten Grundlagen des Yoga kennenlernen: Es wird eine kleine theoretische Einführung geben, wir werden uns mit dem Atem beschäftigen, uns in verschiedenen Basis-Asanas (Grundpositionen des Yoga) mobilisieren, dehnen und die Muskulatur aktivieren. Die Stunde beenden wir mit einer wohltuenden Tiefenentspannung (Savasana).
Heilsame Berührungen für Körper und Geist. In einer Mischung aus passivem Yoga, Gelenkmobilisation und Druckpunktmassagen möchten wir Euch einen Einblick in die Thai-Massage geben. Mit einfachen, aber sehr wirkungsvollen Techniken richtet sich der Workshop an Alle, die ihre Massagepraxis erweitern möchten. Ihr braucht keine Vorerfahrung, und tauscht nach der ersten Hälfte des Workshops die Rollen. Durch den Workshop führen euch Saskia und Dani, ein AkroYoga-Duo aus Halle.
Organisatorisches
Ihr braucht nicht viel außer eine/r Partner:in, einer Bodenmatte und körpernaher Bekleidung. Euer Raum sollte genug Platz bieten, so daß Ihr von jeder Seite an die zu massierende Person herankommt. Legt Wert auf Euer Wohlbefinden, sorgt für angenehmes Licht, einen gut beheizten Raum, ein oder zwei Decken und dicke Wintersocken. Sprecht Euch bitte vorher ab, ob Ihr körperliche Beschwerden habt und lasst betreffende Körperpartien gegebenenfalls bei der Massage aus.